Charlotte Lühmann  | Heilpraktikerin für Psychotherapie / Männertherapie / Stressprävention / Entspannungstherapeutin   Tel.: 040-325 308 63 oder 0176-569 119 05

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Burnout ist heutzutage in aller Munde. Was bedeutet Burnout und was kann man dagegen tun?

Wie kann ich mich vor einem Burnout schützen?

Ein Burnout passiert nicht von heute auf morgen. Es braucht einige Jahre, bis der Burnout eintritt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Am Anfang stehen meistens  persönliche Glaubenssätze wie „nicht versagen dürfen“, „perfekt sein müssen“ oder aber auch auch Charaktereigenschaften wie „nicht nein sagen können“.

Der erhöhte Arbeitseinsatz, die wenige Zeit und die Sinnlosigkeit als Lebensgefühl bleiben dann nicht aus.

Typisch Mann oder passiv-aggressive Verhaltensweisen?

Es ist leicht gesagt: Mein Mann ist passiv-aggressiv. Aber ist er das wirklich? Oder haben wir es hier ganz schlicht und ergreifend mit männlichen Verhaltensweisen zu tun?

Burnout

Das Problem zwischen Nähe und Distanz


In der Ehe ist es nicht wo wichtig, den richtigen Partner zu finden,

sondern der richtige Partner zu sein.

- Aus Griechenland -


Immer wieder zieht er sich zurück. Habe ich etwas falsch gemacht?

Die Frauen, die mit dieser Frage in meine Praxis kommen, sind hilflos. Sie suchen den Fehler bei sich und wissen nicht, wie sie damit umgehen können. Damit hatte doch alles so gut angefangen …


Um ein bisschen Klarheit in das Beziehungsschema zu bringen, ist es ersteinmal wichtig, sich darüber klar zu werden, wie Männer mit Gefühlen und Problemen im allgemeinen umgehen.


Und da stelle ich immer wieder fest, dass viele Frauen gar nicht wissen, wie ein Mann tatsächlich „tickt“. Wie schwer es ihm fällt, Gefühle auszudrücken. , denn das hat er ja nie gelernt. Und wie schwer es für ihn ist, über Probleme zu reden. Denn auch das hat er nie gelernt.


Was also macht den Unterschied aus, zwischen einem normalen Mann und einem mit passiv-agressiver Verhaltensweise?


Das problematische an einem Mann, der passiv-aggressive Verhaltensweisen aufweist: Dieser Mann lässt keine wirkliche Nähe zu.


Der Grund dafür? Schlicht und ergreifend Angst. Angst vor Grenzverletzungen, die er in seinem Leben, meist in der Kindheit, sehr oft schmerzhaft erfahren hat und vor denen er sich zu schützen versucht.


Ganz typisch für eine Beziehung mit einem passiv-aggressiven Mann:

Alles läuft prima! Sie verstehen sich super mit ihrem Partner, sie schweben auf Wolke sieben, er holt Ihnen die Sterne vom Himmel, ist absolut liebenswert und einfühlsam … vielleicht denken Sie sogar schon an Heirat und dann … von heute auf morgen meldet er sich nicht oder nur noch sporadisch.

Natürlich entschuldigt er sich dafür, dass er sich nicht gemeldet hat. Er hat ein schlechtes Gewissen.

Und natürlich verstehen Sie, dass er jobmässig gerade vollkommen überfordert ist, weil einige seiner Arbeitskollegen mal wieder krank geworden sind. Natürlich haben Sie Verständnis dafür, dass er sich mehr um seinen Sohn kümmern muss, natürlich haben Sie Verständnis dafür, dass er den Kopf gerade nicht frei hat für Sie, weil es seinen Eltern gesundheitlich schlecht geht, weil er wieder eine Migräneattacke hatte und nicht einmal fähig war, zur Arbeit zu gehen …

Und nach kurzer Zeit ist auch wieder alles in Ordnung. Bis er sich wieder zurückzieht und Sie kein Lebenszeichen von ihm hören.

Das wäre ja auch alles in Ordnung und Sie haben alles Verständnis dieser Welt. Schliesslich lieben Sie ihn, führen mit ihm eine Beziehung und können sich durchaus noch mehr mit ihm vorstellen. Wenn er nicht immer so unvermittelt im NICHTS verschwinden würde. Ohne irgendeinen Anlass, ohne irgendeine Nachricht. Von heute auf morgen hören Sie einfach nichts mehr von ihm. Über Tage, über Wochen, vielleicht sogar über Monate.

Und ganz klar: Sie fragen sich, ob Sie irgendetwas falsch gemacht haben.

Hätten Sie doch nicht das Thema ansprechen sollen, ob er mit zum Geburtstag Ihrer Mutter kommt? Hätten Sie ihn vielleicht besser doch nicht gefragt, ob sie in diesem Jahr einmal gemeinsam in den Urlaub fahren? War Ihr Überraschungsbesuch vielleicht doch keine gute Idee?

Ich kann Sie beruhigen! Wahrscheinlich haben Sie alles richtig gemacht! Ihr Verhalten war vollkommen normal für eine vollkommen normale Beziehung. Aber Ihre Beziehung ist nicht normal! Sie haben es nämlich mit einem Mann zu tun, der an einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung leidet. Und er leidet selber tatsächlich darunter.

Und soll ich Ihnen etwas sagen? Diese Persönlichkeitsstörung ist gar nicht mal so selten und bei Männern, aber auch bei Frauen sehr weit verbreitet.


Allerdings gilt es zu klären: Handelt es sich tatsächlich um einen Mann mit passiv-aggressiven Verhalten und ist sein Verhalten eigentlich nur ein typisch-männliches Verhalten?


Denn die Unterschiede, wie Männer und Frauen mit Gefühlen und Problemen umgehen, sind wirklich gravierend. Und oft fehlt uns Frauen einfach das Verständnis dafür, wie Männer damit umgehen.

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